14. März 2012

Aktuelles

JUDA- Hurraa!
Wir haben es geschafft! Masiya Kumama!
Unser Projekt "Tomaten aus Kasangulu" hat die Landesjugendkammer in Dresden überzeugt: Wir erhalten den Jugenddankopfer 2012 Sonderzweck für unser Vorhaben in der DR Kongo! 

Hier die offizielle Pressemitteilung lesen!

Seit August 2011 läuft unser Projekt "Tomaten aus Kasangulu" mit dem ersten Tomatentransporter in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, im Westen des mittleren Afrikas.

Im Projekt geht es um den Aufbau einer Gemüsefarm mit landwirtschaftlicher Ausbildung für ehemalige Kindersoldaten, Waisen und alleinstehenden Müttern zur Sicherung des eigenen und gemeinen Lebensunterhalts und auch zur Herstellung einer gesunden und kreativen Gesellschaft.
Nach Bürgerkrieg und Armut sind besonders die Jugendlichen des Landes orientierungslos und suchen eine Absicherung ihres Lebensunterhalts durch geregelte Arbeit & Gemeinschaft.


Nun liegt eine ganze Menge Arbeit und Aufregung hinter uns ABER auch VOR uns.
Wir freuen uns auf kommende Veranstaltungen, Einladungen und über die Chance, unser Projekt zu verwirklichen. Seid dabei und unterstützt uns auch über eure Spende direkt! Mitmachen!


Vielen, vielen Dank unserem Präsentationsteam in Dresden!!!

vlnr: Bernard Sibiude, Dr. Dinanga Cingoma und Bianca Jaehn



8. März 2012

Veranstaltung

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März im Neuen Rathaus zu Leipzig:
Wanderausstellung ''Ohne Frauen – keinen Frieden''

Am 8. März, 16 Uhr, eröffnete Oberbürgermeister Burkhard Jung in der Unteren Wandelhalle im Rahmen einer Festveranstaltung die Wanderausstellung „Ohne Frauen – keinen Frieden“ von FriedensFrauen Weltweit – PeaceWomen Across the Globe“. 
Ausrichter der Veranstaltung sind die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig und die DGB-Region Leipzig-Nordsachsen. Musikalisch umrahmt wurde das Event von Engenga, mit Front-Frau Chantal Cingoma.

Nach Stationen in New York, Bern und Berlin (um nur einige zu nennen) war die Wanderausstellung „Ohne Frauen – keinen Frieden“ von FriedensFrauen Weltweit – PeaceWomen Across the Globe“ auch in Leipzig zu sehen.


Von Krieg und Gewalt sind Frauen besonders betroffen – und es sind weltweit vor allem Frauen, die sich für friedliche Lösungen einsetzen.
Die Geschichte zeigt, dass gerechter Frieden und wirkliche Sicherheit erst dann möglich sind, wenn Frauen ihre Erfahrungen einbringen und an Friedensprozessen teilhaben können. 

Dies erkannte auch der UN-Sicherheitsrat, als er im Jahr 2000 die Resolution 1325 zu «Frauen, Frieden, Sicherheit» verabschiedete. Zehn Jahre nach der Verabschiedung dieser Resolution waren (und sind) allerdings noch viele Hoffnungen und Erwartungen unerfüllt geblieben. 
So wandten sich die tausend Friedens-Frauen, welche 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert worden waren, 2010 an den UN-Sicherheitsrat, an die Mitgliedsstaaten und an die breite Öffentlichkeit mit der Aufforderung, diese Resolution vollumfänglich umzusetzen. Ihre Botschaft war und ist deutlich: Ohne Frauen – keinen Frieden.

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Aktuelles

 

Bewerbung zum Jugenddankopfer - Sonderzweck 2012

Unser aktuelles Projekt "Früchte statt Flammen - Schule des Lebens" mit der ersten Phase "Tomaten aus Kasangulu" stellten wir am 10.03.2012 erfolgreich der Jury der Landeskugendkammer in Dresden vor, um uns für den Sonderzweck des diesjährigen Jugenddankopfers der Evangelischen Jugend Sachsen zu bewerben.

 

Verwendungszweck

Mit dem Erhalt des Geldes können wir Land kaufen, Unterkünfte und ein Gemeinschaftshaus für Jugendliche und Betreuer bauen und unsere Gemüsefarm starten, die ehemaligen Kindersoldaten, Waisenkindern und alleinstehenden Frauen in der konfliktreichen Demokratischen Republik Kongo eine wichtige Ausbildung, Arbeit und damit stabile Zukunft ermöglicht.

Unser Partnerverein Congo Vivant in Kinshasa kann ca. 20 betroffenen Jugendlichen sofort helfen und der Weg in weitere Projektphasen innerhalb des Gesamtprojekts "Schule des Lebens - Früchte statt Flammen" wird abgesichert.

 

Ziel des Projekts

ist die Sicherstellung des Grundbedürfnisses des Menschen nach Nahrung, durch Vermittlung von Wissen zur ökologischen Landwirtschaft (Anbau von verschiedenen Gemüse und anderen Nutzpflanzen zur Grundversorgung, deren Verarbeitung, Transport und Verkauf). 

Besonders ehemaligen Kindersoldaten, Waisenkindern und alleinstehenden Frauen (schwächste und damit anfälligste Gruppe der Gesellschaft) wird geholfen, wirtschaftlich und sozial unabhängig und eigenständig zu werden, dabei aber die Gemeinschaftsorientierung nicht zu verlieren.

Durch kulturelle Aktivitäten, wie z.B. Chor, Tanz- und Theatergruppen, Töpfern und andere künstlerische Tätigkeiten in der Gemeinschaftshütte, als auch durch Sport werden die Jugendlichen zur Kreativität gefördert, die unabdinglich ist für den Aufbau einer gesunden, aktiven und diversen Gesellschaft und damit auch Wirtschaft.

In der DR Kongo gibt es keine Berufsschulen. Damit fehlt der Weg zu anwendbarem Wissen, dass den Jugendlichen, die nach ihrer schlimmen Zeit im andauernden Krieg in Kriesengebieten des Landes eine neue Orientierung und eine Zukunft suchen, eine direkte Lebensalternative / Arbeit bietet. Daher verfallen viele Jugendliche wieder in Kriminalität, Prostitution, Drogen und sogar zurück in die Hände der Militzen und Rebellengruppen, um zu überleben. 

 

Jugendlicher Soldat (der FDLR im östlichen Kongo) - Quelle: Reuters

Mit unserem Projekt wollen diesen Jugendlichen eine Alternative bieten und ihnen helfen, selbstbewußt einen neuen Weg in ihre eigene, friedliche Zukunft zu gehen.

Wie Sie direkt helfen können, erfahren Sie unter Mitmachen!


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Was ist das Jugenddankopfer?

Auszug aus der Webseite: www.evjusa.de 

Jugendliche aus allen Kirchenbezirken unserer Landeskirche sammeln jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit das Jugenddankopfer. Auf diese Weise konnten in den letzten 10 Jahren durchschnittlich pro Jahr ca. 100.000 Euro für die Jugendarbeit in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
Mit dem Jugenddankopfer der Evangelischen Jugend Sachsens wird die Jugendarbeit in drei Bereichen unterstützt. Jeweils ein Drittel der Spende kommt der
  • regionalen Jugendarbeit in den Kirchenbezirken,
  • landesweiten Projekte, die vom Landesjugendpfarramt und den Jugendverbänden unserer Landeskirche verantwortet werden, 
  • und einen jährlich neu gewählten Sonderzweck zu Gute.
Mit dem Sonderzweck finanziert das Jugenddankopfer in jedem Jahr ein besonderes Projekt für Jugendliche. In der Regel handelt es sich um Projekte in Ländern, in denen es Jugendlichen nicht so gut geht wie hier in Deutschland. Viele Gemeinden und Jugendgruppen pflegen schon lange gute Beziehungen zu Christen in der ganzen Welt und sind gern bereit, mit einem Teil der Spenden den Aufbau der Jugendarbeit in anderen Ländern zu unterstützen.
Über die Vergabe der Projektmittel für landeskirchliche Projekte und den Sonderzweck entscheidet die Landesjugendkammer. Das Drittel für die regionale Jugendarbeit verbleibt in den Kirchenbezirken und steht dort für Aktionen der Jugendarbeit vor Ort, z.B. für Rüstzeiten, regionale Jugendtage und Mitarbeiterbildung zur Verfügung.
Jugenddankopfer 2012
In ihrer Frühjahrssitzung im März stimmt die Landesjugendkammer über den neuen Jugenddankopfer-Sonderzweck 2012 ab. 3 Projekte haben sich dafür beworben und werden hier kurz vorgestellt. Ihr bekommt damit die Möglichkeit, Euch von den inhaltlichen Schwerpunkten der Projekte ein Bild zu machen und über Eure Vertreter in der Landesjugendkammer Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen.